Die deutschen Hochschulen starten mit einem finanziellen Erfolg in das neue Erasmus-Programm der EU: Seit kurzem stehen Bewilligungen von rund 103 Millionen Euro für die Mobilität von Studierenden und Hochschulpersonal für die nächsten knapp zwei Jahre zur Verfügung. Dies gab der Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) in seiner Pressemeldung vom 9. September bekannt.

„Die hohe Bewilligungssumme unterstreicht das ungebrochene Interesse der deutschen Hochschulen am Erasmus-Programm und geht auf die zugehörigen hohen Antragszahlen aus Deutschland zurück. Es zeigt erneut: Das Erasmus-Programm ist ein zentrales Instrument zur strategischen Internationalisierung der Hochschulen. Durch seine flexiblen Möglichkeiten in der Gestaltung von Auslandsaufenthalten hat es sich auch in der Corona-Pandemie bewährt“, sagte DAAD-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee in Bonn.

„Im Rahmen der internationalen Öffnung des Erasmus-Programms können Studierende in der neuen Programmgeneration in nahezu alle Länder der Welt gehen.“, erläuterte Dr. Stephan Geifes, Direktor der Nationalen Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit im DAAD (NA DAAD).

Erasmus-Programm 2021-2027

Mit konkreten Förderzielen legt das neue Erasmus-Programm den Fokus auf Chancengleichheit, Inklusion, Vielfalt und Fairness in allen Bereichen der Mobilität. Zudem soll Erasmus+ mit den zusätzlichen Schwerpunkten „Digitale Transformation“, „Nachhaltigkeit“ und der Förderung der Beteiligung an demokratischen Prozessen einen wesentlichen Beitrag für den Zusammenhalt Europas und die Erreichung der Klimaziele der EU leisten. So ist es Studierenden künftig möglich, ihre Erasmus-Aufenthalte als Kurzzeitformate und sogenannte „Blended Mobility“, also einer Mischung aus digitalem und physischem Auslandsaufenthalt, zu absolvieren.