Die Europäische Kommission hat heute bekannt gegeben, welche Hochschuleinrichtungen in ganz Europa Teil der ersten Allianzen Europäische Hochschulensein werden. Sie werden die Qualität und Attraktivität der europäischen Hochschulbildung erhöhen und die Zusammenarbeit zwischen den Einrichtungen, ihren Studierenden und ihrem Personal fördern.

Aus den 54 eingegangenen Bewerbungen wurden 17 Europäische Hochschulen ausgewählt, an denen 114 Hochschuleinrichtungen aus 24 Mitgliedstaaten beteiligt sind; die Auswahl stützte sich auf eine Bewertung, die von 26 von der Kommission ernannten unabhängigen externen Sachverständigen, darunter Rektoren, Professoren und Forscher, durchgeführt wurde.

Europäische Hochschulen sind transnationale Allianzen von Hochschuleinrichtungen aus der gesamten EU, die eine gemeinsame langfristige Strategie verfolgen und europäische Werte und Identität fördern. Die Initiative zielt darauf ab, die Mobilität von Studierenden und Hochschulpersonal deutlich zu stärken und die Qualität, Inklusivität und Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Hochschulbildung zu fördern.

Die Auswahl an Europäischen Hochschulen umfasst ein breites Spektrum von Hochschuleinrichtungen aus der gesamten EU – von Fachhochschulen über Technische Hochschulen und Kunsthochschulen bis hin zu Gesamthochschulen und forschungsintensiven Hochschulen.

Die Europäischen Hochschulen werden interuniversitäre Campusse bilden, zwischen denen sich Studierende, Doktoranden, Mitarbeiter und Forscher nahtlos bewegen können. Sie werden ihre Fachkenntnisse, Plattformen und Ressourcen bündeln, um gemeinsame Lehrpläne oder Module zu erstellen, die verschiedene Disziplinen abdecken. Diese Lehrpläne werden sehr flexibel sein und den Studierenden den Erwerb eines europäischen Abschlusses ermöglichen, wobei sie ihr Studium individuell gestalten können und selbst entscheiden, was sie wo und wann studieren. Die Europäischen Hochschulen werden auch einen Beitrag zur nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung der Regionen leisten, in denen sie angesiedelt sind, da ihre Studierenden eng mit Unternehmen, Kommunalbehörden, Wissenschaftlern und Forschern zusammenarbeiten werden, um Lösungen für die Herausforderungen zu finden, mit denen die betreffenden Regionen konfrontiert sind.

Brüssel, 26. Juni 2019 (gekürzt)

 

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Factsheet

Initiative „Europäische Hochschulen“

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