Bai-Chiao Cheng ist mit dem diesjährigen DAAD-Preis ausgezeichnet worden. Damit würdigt die HTWG weit mehrals ihre fachlichen Leistungen. Bai-Chaio Cheng hat das Studium Wirtschaftssprache Deutsch und Tourismusmanagement im Wintersemester 2016/17 aufgenommen. Davor hat sie in Taiwan an der Wenzao Ursuline University of Languages studiert und als studentische Hilfskraft gearbeitet. Auch dort war sie schon sehr erfolgreich und mehrfach ausgezeichnet worden.

Bereits im ersten Semester an der HTWG wurde sie zur Semestersprecherin gewählt – keine profane Aufgabe in einem Studiengang, in dem Studierende aus verschiedenen asiatischen Herkunftsregionen wie z.B. Vietnam, Indonesien, Malaysia, China und Taiwan zusammenarbeiten. Bai-Chiao Cheng nehme mit großem Idealismus und großem Erfolg eine Vermittlerrolle ein. „Sie leistet einen spürbaren interkulturellen unterstützenden Beitrag für den Studiengang“, sagt Prof. Dr. Gabriele Thelen, Dekanin der Fakultät Wirtschafts-, Kultur- und Rechtswissenschaften und Professorin für interkulturelle Kommunikation. „Mir ist sehr wichtig, für Schwierigkeiten Lösungen zu finden, bevor ein Konflikt entsteht“, betont Bai-Chiao Cheng. Daneben bringt sich Cheng auch in verschiedenen Gremien der Fakultät ein.

Der mit 1.000 Euro pro Hochschule dotierte DAAD-Preis für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender an den deutschen Hochschulen, der seit mehr als zehn Jahren vergeben wird, soll dazu beitragen, ausländischen Studierenden an deutschen Hochschulen Gesichter zu geben und sie mit Geschichten zu verbinden. Damit wird deutlich, dass jeder einzelne ausländische Studierende ein Stück von Deutschland in seine Heimat mitnimmt und etwas von sich in Deutschland lässt – eine Bereicherung für beide Seiten.
Die Studierenden, die über ihre jeweilige Gasthochschule einen solchen Preis erhalten haben, stehen für ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen aus der ganzen Welt. Sie sind künftige Partner für Deutschland in Wirtschaft, Politik und Wissenschaft.

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