Anlässlich des besonders erfolgreichen, 20-jährigen Bestehens des PPP-Programmes (Programme des Projektbezogenen Personenaustauschs) des DAAD mit Taiwan organisierten der DAAD und das Ministry of Science and Technology (MoST) mit der National Taiwan University of Science and Technology (NTUST) als Gastgeber den ersten bilateralen Wissenschaftstag. Delegationsleiter waren Herr Christian Strowa, (Referatsleiter des DAAD für Stipendienprogramme Asien und Pazifik) und Dr. Lothar Mennicken (Referatsleiter des BMBF für Kooperation mit Asien und Ozeanien) sowie auf Seiten des MoST Vize-Ministerin Dr. Yu-han Tsou und der Leiter der Abteilung für internationale Kooperationen und Wissenschaftserziehung des MoST Jerry Jou. In den letzten 20 Jahren sind 180 Projekte mit Taiwan als PPP-Programme gefördert worden.

Ein Dutzend aus Deutschland angereiste und ebenso viele taiwanische Wissenschaftler präsentierten am 11. Dezember gemeinsam vor insgesamt zirka 120 Teilnehmern vielfältige Aspekte der bilateralen Wissenschaftskooperation: Vorstellung der Wissenschaftslandschaften Deutschlands und Taiwans, Stipendien- und Förderprogramme des DAAD und MoST sowie konkreter Kooperationsprojekte. Im Fokus stand dabei der Erfahrungsaustausch in Hinblick auf Fördermöglichkeiten und bi- wie multilaterale institutionelle Kooperationsmöglichkeiten sowie das interdisziplinäre Networking der Wissenschaftler.

Von erfahrenen deutsch-taiwanischen Forscherteams wurden in Plenarvorträgen und Workshops konkrete Forschungskooperationen und deren Forschungsergebnisse vorgestellt. Während der Podiumsdiskussion wurde die Wichtigkeit der Förderung insbesondere junger Forscher betont. Mit dem PPP-Programm sind alle Beteiligten sehr zufrieden, man wünscht sich lediglich etwas weniger Bürokratie und mehr Transparenz in der Entscheidungsfindung sowie höhere Erfolgsquoten. Die Teilnehmer lobten insbesondere die Vielfalt des Informationsangebots während der Veranstaltung und die Möglichkeit, von Kooperationserfahrungen der Kollegen außerhalb des eigenen Fachbereichs profitieren zu können.

Referatsleiter Strowa nutzte den kurzen Taiwan-Aufenthalt im Rahmen des Science Days zudem für Besuche einer Reihe renommierter taiwanischer Hochschulen und zweier Alumni-Treffen in Taipeh, Kaohsiung und Tainan. Im Anschluss an den Science Day hatten die deutschen Wissenschaftler die Möglichkeit in einem zweitägigen Rahmenprogramm einander sowie taiwanische Forschungseinrichtungen besser kennen zu lernen.

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